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Ein Augenmerk

Wenn es ein Thema gibt, was mich in den aktuellen Nachrichten brennend interessiert, dann ist es der wachsende Konflikt zwischen China und Tibet.

Ein Thema was mich echt zur Weißglut treibt. Wie eine Nation es wagen kann, die selbst nur erblüht weil sie von allen Seiten subventioniert wird (Ich sage nur billige Arbeitskräfte im fernen Osten), ein friedliches Land zu erobern und zu besetzen.

Zudem noch friedliche Demonstrationen von buddhistischen Mönchen gewaltsam zu zerschlagen und im gleichen Augenblick zu behaupten so weltoffen und freundlich zu sein, dass die ganze Welt dort fröhlich die Olympischen Spiele abhalten soll.

Wie können die Vereinten Nationen nur solch imperialistisch-aggressive Methoden gutheißen???? Sowas kann ich nicht verstehen.

Es ist an der Zeit Druck auszuüben und beginnen sollte man damit die Olympischen Spiele auszulagern in ein anderes Land, schließlich werden wir sowieso nur die Hälfte sehen, denn wenn ein anderes Land außer China bei einer Disziplin gewinnt wird es ja sowieso rausgeschnitten!!!!!
29.3.08 16:41
 


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


hannah (30.3.08 21:54)
Nein, jetzt muss ich mal widersprechen!
Weißt du was himmelschreiend ungerecht ist?
Dass der Allgemeinheit erst JETZT diese Ungerechtigkeit bewusst wird und sich die Presse und jeder einzelne politisch Interessierte damals als es um die Wahl des Austragungsortes in China ging, geschwiegen hat.
Denn nun ist es zu spät die Spiele auszulagern.
Das ist kein Kindergeburtstag, der mal eben vom Garten ins Wohnzimmer vertagt wierden kann. Deshalb ist es jetzt unmöglich, die Spiele in einem anderen Land auszutragen, das ist logistisch nicht machbar.
Außerdem werden Tibet und Nepal nicht erst seit gestern von China besetzt, also ist all der Aufruhr in den Medien doch auch reine Heuchelei, fiel es Politik und Medien bisher doch nur allzu leicht das Thema mit Scheuklappen zu ignorieren.

Deswegen sage ich, dass man die Spiele nicht verschieben sollte, sondern boykottieren, da es Sport hin oder her doch auch bei den olympischen Spielen um einen Freidensgedanken ging.
Und die Aussagen des Olympischen Komitees, sie würden nicht in der Politik mitmischen wollen, werden durch das Wirtschaftssystem Chinas und die durch die Olympiade drastisch steigenden wirtschaftlichen Umsätze ad absurdum geführt.

Aber das hatten wir ja nun auch schon öfter in der Geschichte der Olympiade. Das ist das traurige an dieser Geschichte. Dass sich solche Vorfälle wiederholen.


Kerstin (31.3.08 08:54)
Also da gebe ich dir teils recht und teils auch wieder nicht.

Man kann den Auslandsreportern keine Schuld geben, denn die werden in ihrer Berichtserstattung so dermaßen zensiert, dass die negativ Nachrichten gar nicht erst über die chinesischen Grenzen hinaus gehen. Und wenn ein Reporter es doch schaffen sollte über die Zustände zu berichten, dann heisst es gleich: "Bis auf weiteres ist es den ausländischen Reportern nicht gestattet in die Republik China einzureisen."

Man kann auch dem Fernsehzuschauer an und für sich keine Schuld geben, denn er bekommt seine Informationen nur durch die Medien. Wurde zuvor über den Konflikt nichts berichtet, kann er sich logischerweise auch jetzt erst eine Meinung über diesen Zustand bilden.

Ich gebe den Politikern die Schuld, die mit Sicherheit über die Zustände bescheid wissen und aus Angst einen wirtschaftlich sehr ertragreichen Wirtschaftsstandpunkt zu verlieren, nichts gegen diesen modernen Imperialismus unternehmen.

Und ich gebe dem Olympischen Komitee die Schuld, die nicht sagen, dass die Spiele einfach abgeblasen werden, weil sie sich nicht mit dem olympischen Friedensgedanken vereinbaren lassen. Sie verraten sich selbst, das finde ich mehr als traurig. Auch da ist Geld mal wieder wichtiger.


Flo (6.4.08 18:26)
geld geld geld, das ist das problem hier!
wie hannah schon meinte kann man da nicht einfach alles abblasen oder etwa boykottieren, da man damit immer auch menschen schadet, die das nicht verdient haben...
ich denke mit restriktiven massnahmen von seiten der internmationalen gemeinschaft käme man dort am weitesten, allerdings geht auch das nicht einfach mal so, denn china ist ein sehr wichtiger und sehr mächtiger partner in der weltwirtschaft geworden und auch unsere im-und export nation deutschland hängt leider schon viel zu sehr vom guten willen der schlitzaugen ab.
da sind die UNO und andere staatengemeinschaften gefragt, vorsichtig aber betimmt gegen die chin. regierung vorzugehen und mit wirtschaftlichen einschränkungen ein langsames umdenken zu generieren bei den machthabern vor ort, damit diese begriefen, dass die welt zwar an einer zusammenarbeit interessiert ist, jedoch nur unter gewissen politischen, wie auch menschenrechtlichen grundsätzen, die es bedingungslos einzuhalten gilt.
doch bezweifle ich, dass dies so einfach mit einer ankündigung funktionieren kann, da ist viel vorsicht gefragt udn das kann sich hinziehen.
ich finde boykotte, wie den der deutschen regierung zur eröffnung sehr gut, da sie ein statement darstellen und den olympischen gedanken nicht zerstören!
denn wer den angreift und zum boykott durch die sportler aufruft, arbeitet gegen einen der ältesten und verteidigenswertesten gedanken der neuen welt und erreicht gar nichts bei den gewissenlosen chinesischen regierungsmitgliedern!
gefühlvoller aber konsequenter einsatz von wirtschaftlich beschneidenden maßnahmen gegen china würde ich unterstützen...
alles andere bringt nur riesige konflikte mit auch deutschen sponsoren und großen wirtschaftsmagnaten, die sich nicht mehr lösen liessen, wären sie einmal öffentlich ausgeprochen!
das ist ja der gag bei der globalisierung, jeder steckt mit drinnen, ohne ausnahmen...


Flo (6.4.08 18:29)
ps:
oder wie der geneigte musikfan sagen würde:
IT'S THE END OF THE WORLD AS WE KNOW IT!




sp0cky (29.4.08 21:06)
Es ist weder himmelschreiend noch ungerecht und schon gar nicht zufällig JETZT in den Medien.

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/03/tibet-ist-ein-teil-des-grossen.html

Interessant in diesem Zusammenhang ist übrigens aus der Artikel im gleichen Blog über Darfur, wo Amerika grade mit aller Macht verhindern will, dass China die Ölreserven Afrikas in die Finger bekommt.

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